Sturmbericht

Juli 10, 2010

Anfang Juni kam ein tropischer Sturm mit Namen Phet über den Indischen Ozean auf uns zu. Da niemand so ganz genau vorhersagen konnte, wo er landen würde und mit welcher Kraft, waren wir selbst in Masqat auf einiges gefasst. Der Sturm Gono, der hier vor 3,4 Jahren wütete, viele Häuser unter Wasser setzte, Straßen zerstörte und die Strom- und Wasserversorgung lahm legte, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sodass dieses Mal jeder gut vorbereitet sein wollte; der Supermarkt war gut besucht – vor allem wurde Wasser gekauft. Ein komisches Gefühl, wenn man nicht weiß, was auf einen zukommt. Am stärksten betroffen war schließlich die Region um Suur. In Masqat hatten wir starken Regen und Wind und einige Stadtteile standen unter Wasser. Wir sind aber Gott sei Dank mit einem blauen Auge bzw. nassen Füßen davon gekommen. Ein bisschen problematisch ist Regen hier aber immer, weil es kein richtiges Kanalsystem gibt. So sammelt sich das Wasser in den Straßen und Höfen, die so, je nach dem mit welchem Auto man unterwegs ist, unpassierbar werden. Als natürliche Ablaufwege des Regens dienen die Wadis (allerdings nur wenn sie nicht verbaut sind), die sich dann zu reißenden Strömen verwandeln können.

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Hier ist sonst nichts....das ist alles Regenwasser!!

Das Hochwasser hat jede Menge Schlamm mitgebracht.

Stürmische See in Matrah

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Aufräumarbeiten

Wasserstraße

Putzkolonne

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