Reisen heißt auch Abschied nehmen

Oktober 16, 2010

Jetzt sind es schon fast genau 4 Wochen, die ich wieder in Deutschland bin und ich konnte mich noch nicht dazu bringen, einen letzten Eintrag zu schreiben; vielleicht, weil meine Rückkehr dadurch endgültig wird. Ich habe während der 10 Monate im Oman so viele wunderbare Menschen kennen lernen dürfen, habe so vieles gesehen, erlebt, probiert, kennen und dazu gelernt, unbeschreibliche Gastfreundschaft genossen und schließlich das Land und vor allem seine Menschen sehr lieb gewonnen. Und ich bin unendlich dankbar all jenen, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben! Nun zurück in Deutschland fällt mir allerdings nicht alles so leicht, wie ich es erwartet hatte und ich bin nicht ganz so fröhlich, wie ich es mir vorgestellt hatte. Natürlich freue ich mich, meine Familie und Freunde wieder nahe zu wissen; aber Nähe zu einem Ort bedeutet gleichzeitig immer auch Entfernung von einem anderen. Ich lebe jetzt wieder am anderen Ende der Fluglinie Masqat – Frankfurt, in einer anderen Gesellschaft, einem anderen Teil der Welt.  Ich glaube, daran muss ich mich erst gewöhnen. Zwar bin ich hier zuhause und Deutschland mag dasselbe Land sein, das ich vor einem knappen Jahr verlassen habe, aber ich bin nicht mehr ganz dieselbe. Im Ohr noch den Ruf des Muezzin über Masqat…ich bin noch nicht richtig zurückgekommen.

Picknick

 

Omanischer Krummdolch

 

Ein letztes Mal omanische Kathrin.

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